Lasst uns gemeinsam diesen Planeten retten

Die ersten Urwaldbäume sind gepflanzt. Ein Resümee.

Heute ist der erste Schritt nach zwei Jahren Vorbereitung getan. Unser erstes Projekt in Binau mit 17000 Quadratmetern Fläche konnte 2019 beginnen. Dazu haben wir an mehreren Pflanztagen im April zusammen mit freiwilligen Helfern 460 der bisher gespendeten Bäume gepflanzt, die so lange wachsen dürfen wie es ihnen beliebt. Insgesamt 7000 Quadratmeter Bienen- und Schmetterlingsweiden und 10000 qm neuer Wald inklusive drei Biotopen, die aus der dortigen Quelle gewonnen werden, werden zu einem Garten Eden für die Natur. Dort können sich Natur und Tierwelt frei entfalten. Unsere Auswahl der Baumarten reicht von der Stiel- und Traubeneiche, der Sommer- und Winterlinde, der Walnuss, Birke, Vogelbeere und Wildkirsche bis zum Speierling. Wir haben uns bewusst für 15 verschiedene Arten entschieden, um der überwiegenden Monokultur der im Umfeld vorhandenen Wälder einen Artenreichtum entgegenzusetzen und den großen und kleinen Wildtieren, ob in der Luft oder auf dem Boden, einen nahrhaften und sicheren Ort zu ermöglichen. Bis Ende des Jahres 2019 werden auf unserer Fläche in Binau 1000 Bäume in den kommenden 100 Jahren etwa 3000 Tonnen CO2 absorbieren. Im Oktober steht erneut eine große Pflanzaktion an: Mitarbeiter von Janssen, der Pharmasparte des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson, kommen nach Binau und möchten einen Teil ihrer gespendeten Bäume pflanzen.
Nach intensiver Zeit der Vorbereitung und Recherche konkretisierte sich unsere Idee Ende des Jahres 2016. Auf dem Weg beschäftigten uns immer wieder folgende Fragen: Wie können wir uns für den Umweltschutz einsetzen und wie stellen wir einen echten Nutzen für die Natur da? Kurz gesagt, was können wir spürbar und nachhaltig für die Natur tun. Dabei inspirierte uns die Vorgehensweise von Douglas Tompkins, dem Gründer von North Face, der sein Label verkaufte um 10000 Quadratkilometer Land in Patagonien zu erwerben, um zu damaligen Zeiten eine Art privaten Nationalpark zu schaffen. Einige eingehende Recherchen später erkannten wir was unsere Antwort im Natur-, Arten- und Klimaschutz auf den Kapitalismus und die Globalisierung sein musste. Wir erwerben Flächen, nutzen das Eigentumsrecht und geben diese Flächen damit der Natur zurück. Wir nutzen die marktwirtschaftlichen Mechanismen und positionieren uns als die Institution der Natur und Tierwelt am Immobilienmarkt. Wo sollten sie sonst Gehör finden, wenn nicht am Markt selbst, der ihnen jeden Tag rund 66 Hektar Fläche raubt, um diese zu Supermarkt, Parkplatz, Straße und Co. umzuwandeln. 66 Hektar weltweit? Nein, nur in Deutschland. Und das täglich! Doch wie schaffen wir es Kapital zu generieren, um unser Projekt umsetzen zu können? Ganz einfach indem wir für euch als Plattform beim Einsatz für die Natur dienen. Mit euren Spenden kaufen wir zum einen die Flächen, auf denen eure Bäume und Bienenweiden wachsen können, und zum anderen verwenden wir sie für die Pflanzung und Pflege. Dabei hat maximale Transparenz im Spendenprozess für uns eine besonders hohe Priorität. Den dies ist die Basis für langfristiges Vertrauen. In diesem Zusammenhang hören wir immer wieder Fragen wie: Wie viel eures Umsatzes fließt tatsächlich in die Natur, in den eigentlichen gemeinnützigen Zweck. Unsere zunächst höchsten Kosten zur Erstellung unserer Website und Flyer haben wir aus eigenen Mitteln und mit Spenden von nahestehenden Angehörige gedeckt. Wir betreiben Naturschutz aus Leidenschaft. Und daher hat bisher auch keiner von uns ein Gehalt erhalten. Die Natur hat Priorität. Damit wir für die Natur mehr Flächen zurückgewinnen können, wollen wir natürlich auch wachsen. Somit sind es auch unsere langfristigen Ziele unser Team zu vergrößern, ein Büro entsprechend auszustatten und uns auch ein angemessenes Einkommen auszuzahlen, damit wir sowohl den neuen als auch euren Anforderungen gerecht werden können. Aber alles zu seiner Zeit und natürlich verhältnismäßig.
Inwiefern sind wir eine Plattform für Euch? Ihr könnt bei uns Bäume pflanzen oder verschenken. Vier Bäume jährlich gleichen euren CO2-Fußabdruck aus. Das schon ab 10 Euro monatlich oder 120 Euro jährlich oder auch nur einmalig. Wer Bienen liebt, kann eine Bienenspende leisten und damit eine klar definierte Fläche Bienen- und Schmetterlingsweiden auf unseren Flächen schaffen. Uns liegt die Artenvielfalt am Herzen und das Bienensterben bewegt uns. Je mehr und schneller ihr bei uns aktiv werdet, um so schneller können wir mit euch diesen Planeten retten. Lasst uns gemeinsam Fläche für Fläche erwerben und zu Orten maximaler Artenvielfalt umwandeln. Wenn ihr unsere Idee cool findet, werdet Fördermitglied und stellt gemeinsam mit vielen anderen unsere finanzielle Basis dar.
Die von euch bisher durchweg positive Resonanz für unser Projekt ist wunderbar und wir sind euch dafür sehr dankbar. Damit wir auch in eurem Auftrag für die Natur tätig werden können, sind wir auf eure finanzielle Unterstützung angewiesen! Macht mit und unterstützt uns und die Natur – ob Privatperson oder Unternehmen! 50% for nature! We can change!

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